Hola Argentina, adiós Alemania!

Mein Leben in Cordóba mit www.praktikawelten.de

 
27Dezember
2013

Que rapido esta pasando el tiempo...

So liebe Leute, da jetzt die "stressige Weihnachtszeit" (ich weiß, dass ihr alle wisst, dass ich hier eigentlich das richtig tranquilo-lottaleben führe..) vorbei ist und ich mich aufraffen konnte nochmal ein bisschen über mein Leben hier zu schreiben, werde ich mal anfangen. 

Was ich den letzten Monat gemacht habe? Ich muss leider zugeben, dass ich es wirklich nicht weiß!! Die letzte Zeit ist so schnell vergangen und so lamgsam wird mir bewusst dass bis Ende Februar wirklich nicht mehr viel Zeit bleibt und dass ich am liebsten noch ewig hier in meiner, wenn überhaupt nur von Luxusproblemen belasteten, Welt verweilen würde. Leider geht das ja, wie bekannt, aus finanziellen Gründen nicht, was aber jedoch auch besser für meine Arbeitsmoral sein könnte, denn wenn ich mir überlege weitere Monate ohne wirkliche Beschäftigung so zu leben wie ich es momentan tue, könnte ich es mir gut vorstellen, dass ich es einfach verlerne, wie man seine Zeit produktiv nutzt. Momentan muss ich wirklich zugeben, dass mein Leben nach dem puren Lustprinzip verläuft, was ja auch mal ganz angenehm ist, ein bisschen die Seele baumeln zu lassen und tiefenzuentspannen. 

Wollen wir versuchen meinen letzten Monat ein wenig zu beschreiben. Hauptsächlich bestand dieser Monat laus Festen und Abschieden. Meinen Geburtstag habe ich noch einmal mit fast allen meinen Lieben verbringen dürfen, doch dann im Laufe des Monats sind viele meiner lieben Freunde leider entweder nach Deutschland zurückgegangen oder sind über Weihnachten bis Anfang Februar zu ihren Familien in die verschiedensten Teile Argentiniens gereist, somit ist es hier momentan in der 20 Leute Residencia etwas still und einsam. Leider sind auch meine gesamten argentinischen Mitbewohner nicht nur kurzfristig gegangen sondern komplett in eigene Wohnungen gezogen, somit hat die alte Residenciabesetzung hiermit leider ein Ende. Das Gute an der Sache ist, dass im neuen Jahr neue Leute einziehen werden und wir hoffentlich viele neue Kontakte und Freunde finden werden. Außerdem werden ja auch alle meine bisherigen argentinischen Freunde nach Córdoba zurückkehren und ich kann sie jederzeit besuchen und besucht werden. Trotzdem werde ich den bisherigen Alltag natürlich sehr vermissen, hoffe aber auf gute neue Zeiten. 

So, soweit ich neues zu berichten habe, werde ich versuchen meinen inneren Schweinehumd der Faulheit zu überwinden und meinen Blog mal etwas mehr zu pflegen. Ich wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest weiterhin und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 

Beeeeeeeeeesos!

WollWollen wir versuchen meinen letzten Monat etwas zu beschreiben. Man könnte sagrn, dass 

29November
2013

Jujuy - Purmamarca - Tilcara - Humahuaca - Salta

5-Tage-Reise durch den Norden Argentiniens in die Provinz Jujuy mit Susi, Hannah, Shari, Luisa, Elise, Victor, Julian und Markus.
Nach einer 12-stündigen Busreise im oberbequemen Cama-Bus (ist ernst gemeint!!!) sind wir bestens ausgeschlafen (Ok, das ist übertrieben) in Jujuy angekommen, haben von da aus jedoch direkt den Bus weiter nach Purmamarca genommen.
In Purmamarca haben wir uns dann erst den Ort angeschaut (richtig schöne kleine Marktstände überall). Danach sind wir zum 7-farbigen Berg gewandert, der auch sehr schön anzusehen war. Haben den Abend dann mit einem Essen in einem Restaurant, in dem wir einfach aus dem nichts 45 pesos für Musikeinlage und Gedeck bezahlen mussten (so viel habe ich auch für mein Essen bezahlt und habe mich schon gewundert, wie schön günstig das ist), ausklingen lassen. Sind dann auch wirklich recht schnell ins Bett gegangen, da die Hostelbesitzer um 23:30 Uhr Bettruhe verordnet hatten.
Am nächsten Tag sind wir dann weiter nach Tilcara mit dem Bus, was auch ein kleiner, schöner Ort in der Nähe Saltas ist. In Tilcara haben wir dann eine 4-stündige Wanderung zu einem Wasserfall gemacht. Die Aussicht auf dem Weg war atemberaubend. Abends sind wir dann wieder in ein Hostel und haben den Abend in einer lustigen Runde ausklingen lassen.
Sonntag ging es dann weiter nach Humahuaca (wieder ein kleiner schöner Ort!) Von dem aus wir eine Jeeptour zum 14-farbigen Berg machten. Danach wieder den Abend gemeinsam ausklingen lassen.
Am nächsten Tag war dann eigentlich geplant direkt nach Salta weiterzufahren, was aber leider nicht möglich war, also sind wir mit dem Bus nach Jujuy gefahren, haben dort auf den nächsten Bus gewartet (hässlichste Stadt die ich seit langem gesehen habe), und sind dann mit dem Bus direkt weiter nach Salta (wunderschöne Stadt). In Salta haben wir uns dann ein bisschen Livemusik angehört und etwas gegessen. Mussten dann im Sommerregen zurück zum Busbahnhof rennen und sind dann wieder nach Cordoba gefahren.
Insgesamt eine sehr schöne Reise, die sich sehr gelohnt hat! Fotos folgen...
09November
2013

Reisepläne

Letzte Woche habe ich meine restliche Zeit hier geplant, da ich langsam bemerke, wie schnell die Zeit hier verfliegt. Ich bin schon 6 Wochen hier und habe einerseits das Gefühl schon immer hier gewesen zu sein, andererseits graust es mir jetzt schon vor dem Tag, an dem ich Cordoba verlassen muss, um nach Deutschland zurückzukehren! Ich fühle mich hier so wohl, dass ich eigentlich gar nicht mehr weg möchte.

Trotzdem möchte ich natürlich nicht nur Cordoba sehen, sondern auch andere Teile Argentiniens und auch Lateinamerikas, deswegen werde ich diesen Monat noch 4 Tage nach Salta fahren und im Dezember ein Wochenende nach Buenos Aires. Da ich ja eigentlich schon in 10 Wochen wieder abreisen müsste, habe ich beschlossen, dass ich noch ein paar Wochen in Cordoba dranhänge und im Januar meine Zeit mit einer Reise durch Lateinamerika verbringe.Glücklicherweise habe ich meine liebe Freundin Shari gefunden, die mich auf dieser Reise begleiten wird.

Zusammen haben wir beschlossen, dass wir uns etwa vom 2. Januar bis zum 22. Januar (mal schauen wie wir das zeitlich geregelt bekommen) auf eine Reise nach Bolivien begeben werden. Unser grober Plan sieht folgendermaßen aus:

1. Stop: Iguazu-Wasserfälle (Grenze Brasilien-Argentinien) / Aufenthalt: etwa 2-3 Tage / Entfernung Cordoba-Iguazu: 1575 km

2. Stop: Acunción (Paraguay) / Aufenthalt: etwa 1-2 Tage / Entfernung Iguazu-Acuncion: 365 km

3. Stop: Jujuy (Argentinien) / Aufenthalt: 2-3 Tage / Entfernung Acunción-Jujuy: 1079 km

4. Stop: Tupiza (Bolivien) / Aufenthalt: 1-2 Tage / Entfernung Jujuy-Tupiza: 377 km

5. Stop: Sucre (Bolivien) / Aufenthalt: 1-2 Tage / Entfernung Tupiza-Sucre: 405 km

6. Stop: La Paz (Bolivien) / Aufenthalt: 3-5 Tage/ Entfernung Sucre-La Paz: 689 km

7. Stop: Titicacasee (Bolivien) / Aufenthalt: mal schauen wie lang wir noch haben / Entfernung La Paz-Titicacasee: etwa 70 km

Das alles werden wir natürlich mit dem Bus bewältigen und ich bin gespannt wie weit wir in 23 Tagen kommen.

Wenn ich dann spätestens am 25. Januar wieder in Cordoba bin, werde ich noch etwa 3-4 Wochen hier verbringen (wenn ich mir das leisten kann)  und dann geht es Mitte/Ende Februar nach Hause....

Wünscht mir Glück, ich freue mich drauf!

 

03November
2013

Die Argentinier und Regen

Wenn es hier viel regnet, befinden sich die Leute in einem Ausnahmezustand.

Mittwoch und Donnerstag beispielsweise hat es so geregnet, dass ungefähr die ganze Stadt unter Wasser stand und die meisten Menschen einfach nicht zu Arbeit gegangen sind. Bei mir auf der Arbeit waren ganze 2 von 18 Kindern anwesend und das einzige, was ich an diesem Tag auf der Arbeit getan habe war Mate-Tee trinken und rumsitzen. Ist nicht so, dass ich sonst viel mehr machen würde, aber diesmal war es halt ein ganz besonders ruhiger Tag.

Generell besteht meine Arbeit darin, dass ich irgendwelche Sachen ausschneide, die sowieso nicht gebraucht werden, die ganze Arbeit lang Tee trinke, den Kindern helfe aufs Klo zu gehen und den Kindern beim essen zuschaue und aufpasse, dass sie nicht vom Stuhl fallen. Nach 3 Stunden "harter Arbeitszeit" ist es dann so weit und ich kann nach Hause fahren. Dabei muss man erwähnen dass ich einfach nur 4 1/2 Stunden am Tag für die Arbeit unterwegs bin, von denen ich 1 1/2 Stunden entweder laufe oder im Bus sitze.

Nunja, auch wenn die Arbeit sehr langweilig ist, kann ich mich nun wirklich nicht über 3 Stunden Arbeitszeit beschweren und bin ja auch immer schon um halb 1 wieder zuhause.

Der Nachteil an meiner Arbeit ist, dass ich um 10 vor 7 aufstehen muss, damit ich meinen Bus bekomme und die Argentinier hier nie vor 1 Uhr ins Bett gehen. Heißt also, dass ich etwa nur 5 Stunden die Nacht schlafe, da es sowieso immer später als 1 Uhr wird. Die einzige Möglichkeit das heil zu überstehen besteht für mich darin, dass ich nach der Arbeit immer Siesta mache. Von 14-16 Uhr ist also für mich immer Schlafenszeit.

Soooo... mehr gibt es eigentlich auch nicht zu berichten, außer dass ich ein sehr anstrengendes Wochenende voller Partys hinter mir habe und nun wirklich nochmal schlafen gehen muss. Ich schreibe sobald ich etwas zu berichten habe!

28Oktober
2013

Der erste "Arbeitstag"

Meinen ersten Arbeitstag kann man eigentlich nicht wirklich als Arbeitstag beschreiben.

Um viertel vor 9 wurde ich zur Sprachschule bestellt, um dann mit dem Bus zur Arbeit zu fahren, mich kurz vorzustellen und anschließend wieder nach Hause zu fahren. Habe ganze 20 Minuten dort verbracht...

Nunja auf jeden Fall sind die Kinder wirklich 1-4 Jahre alt und super süß. Ich denke ich werde die nächsten Tage mehr machen, als nur rumzustehen... Ich hoffe. :D

War also schon um 11 Uhr wieder im Zentrum Córdobas und hatte dann noch Zeit einzukaufen und mir eine Busfahrkarte zu kaufen und diese mit Pesos aufzuladen, was sich als schwieriger gestaltete als ich dachte, da so ziemlich jeder Busfahrkartenstand, den ich fand, keine Busfahrkarten mehr hatte und ich ungefähr 2 Stunden durch Córdoba latschen musste, um irgendein verdammtes Ticket zu finden. :D Habe ich dann nach langer Suche auch noch hinbekommen, war danach jedoch total am Ende, da wir hier heute 30 Grad im Schatten haben. 

Positive Dinge an meiner Arbeit: Kinder total süß, kann mir Montag oder Freitag als freien Tag aussuchen, muss erst um 10 vor 9 anfangen und bis halb 3 arbeiten, hab den Rest des Tages frei und kann machen was ich will.

Da ich einen 2-JAHRESvertrag im Fitnessstudio (für 42 Euro!!& der 2-Jahresvertrag war billiger als der für 3 Monate) abgeschlossen habe, kann ich natürlich jetzt täglich ins Fitnessstudio gehen, was mir natürlich bei der Hitze gar nichts ausmacht.................. Werde es aber trotzdem ab und zu mal machen :D

 

27Oktober
2013

Sarahs despedida! :(

Ein kleines Dankeschön an Sarah, die ich die letzten 4 Wochen seeeehr in mein Herz geschlossen habe... Kann das gar nicht glauben, dass du nur 4 Wochen da warst. War schööön mit dir ein Zimmer teilen zu dürfen, Chaotin! Mit dir hab ich mich nur halb so schweinisch gefühlt :D Olga wird dich sowas von vermissen! Ich versuche die Ratten weiter anzulocken, meine Liebe.

Also liebe Sarita, ich werde dich seeehr vermissen! Guten Flug nach Hause und wir bleiben in Kontakt.

PS: Du hast ein T-Shirt vergessen... Es lag im Staub hinter der Gardine hahahahaha... Hab dir ein Foto bei Whatsapp gesendet :D

:-****

26Oktober
2013

Sprachentwicklung...

Es ist so weit... ich habe 4 Wochen Sprachkurs hinter mir & bin nun auf mich selbst gestellt. Nun muss ich versuchen mir den Rest selbst beizubringen, was mir nicht soooo schwer fallen sollte, da ich ja mit größtenteils nur spanischsprechenden Menschen zusammenwohne. Ich bin quasi gezwungen viel Spanisch zu sprechen. Macht euch auf was gefasst... in 3 Monaten rappe ich euch spanischen Gangsterrap vor. ... Nein Spaß, aber ich freu mich drauf, irgendwann auch im normalen Sprachtempo der Argentinier, zum Gespräch was beitragen zu können. :D Momentan ist es noch so, dass ich zwar fast alles verstehe, wenn man langsam und deutlich mit mir spricht, aber sobald die Menschen ihr normales Sprachtempo benutzen, hört sich diese Sprache für mich an wie Chinesisch. Glücklicherweise sind meine Mitbewohner geduldig .......

Da jetzt mein Sprachkurs vorbei ist, wird am Montag meine Arbeit beginnen. In meinen Unterlagen steht, dass ich täglich von 08:00 Uhr - 13:00 Uhr in einer Kinderkrippe mit Kindern von 1-4 Jahren arbeiten werde. 08:00 Uhr da sein, bedeutet dass ich um halb 8 den Bus nehmen muss, bedeutet, dass ich um 6 / halb 7 aufstehen muss, was ich überhaupt gar nicht mehr gewöhnt bin, da ich durch meinen Nachmittagsunterricht immer bis 2 / 3 Uhr aufgeblieben bin und dann bis 11 geschlafen habe... sich das wieder abzugewöhnen könnte sich als schwierig gestalten...Ich werde mich jedoch nicht beschweren, denn ich bin überglücklich, dass ich mein Projekt überhaupt wechseln konnte. (Anfangs sollte ich ja in einem Projekt arbeiten, in dem ich Krebskranken Kindern und deren Familien einen schöneren Aufenthalt im Krankenhaus ermöglichen sollte, was ich an sich eine sehr gute und sinnvolle Sache finde, ich jedoch glaube, dass ich dieser Aufgabe nicht gewachsen bin, da mir von Anfang an gesagt wurde, dass ich damit rechnen muss, dass eventuell Kinder sterben und ich damit umgehen können muss)

 

Den Rest der Woche, nach meiner Wanderung am Sonntag, ist eigentlich nichts besonderes passiert.Ganz normaler Alltag und ich fühl mich immer wohler.

Jedoch muss ich immer schmerzlicher bemerken, dass es wirklich schwierig ist, als einziger Vegetarier in einer fleischfressenden Umgebung was vernünftiges zwischen die Zähne zu bekommen. Hinzukommend zeigen hier auch nicht alle unbedingt Verständnis dafür, sondern lachen einfach nur darüber. Natürlich ist es so, dass ich jeden Tag Essen habe und dass ich hier nicht gemobbt werde, weil ich Vegetarierin bin, es ist aber schon schwieriger das gemeinsame Kochen und generell die Mahlzeiten zu managen.

Ach ja, hier sind noch die Fotos, die ich hochladen wollte...

23Oktober
2013

Natur so weit das Auge reicht

Letzten Sonntag haben wir einen Ausflug in den Parque Nacional de Condorito gemacht.

Sonntag Morgen 8:00.... man könnte denken, mein argentinischer Rythmus wäre langsam drin und ich würde um diese Uhrzeit ganz seelenruhig in meinem wunderbar bequemen Bett (Ironie, ich kann das Lattenrost durch die Matratze spüren...) liegen und tieg und fest schlafen, jedoch ist es einerseits sowieso nicht möglich hier um 8:00 Uhr noch seelenruhig zu schlafen (extreme Lautstärke auf der Straße) und andererseits hatten wir vor um 9 Uhr loszugehen und in den Nationalpark Condorito zu fahren, um dort zu wandern (Ja liebe Eltern, ihr habt richtig verstanden, ich gehe hier FREIWILLIG wandern...:D ). Sind natürlich erst um halb 10 losgekommen und haben dann unseren Bus verpasst, den wir hätten nehmen wollen. War dann nach einigem Rumgefrage doch nicht so ein Problem und letztendlich mussten wir dann auch nur eine 3/4 Stunde auf den nächsten warten. Wie es der Zufall so wollte, trafen wir dann noch eine Gruppe Deutscher, die auch in unsere Sprachschule gehen und taten uns mit dieser zusammen. Fuhren dann 2 1/2 Stunden nach Pampilla und mir wurde ordentlich schlecht im Bus....... (Berge, Bus & Kurven find ich dann doch nicht so klasse).

In Pampilla angekommen, stiegen wir aus dem Bus aus und versuchten uns zu orientieren. Ich fühlte mich wie in der Pampa ausgesetzt, da weit und breit nur eine Landstraße und Natur zu sehen waren. Eine Bushaltestelle gab es auch nicht und dass der Busfahrer uns sagte, dass wir den Bus nach Hause anhalten müssten, lies mich auch ein bisschen skeptisch werden. Da nun sowieso der Bus weg war und wir natürlich auch nach den 2 1/2 Stunden Busfahrt den Nationalpark sehen wollten, liefen wir also los.

Der Park an sich bestand aus 2 Routen. Einer großen und einer kleinen.Wir mussten die kleine nehmen (8 km hin und 8 km zurück), damit wir zum Tagesende wieder an der Haltestelle waren. Letztendlich ging es bei dieser Wanderung nicht um die Tiere, sondern eher um die Natur, die wirklich beeindruckend und wunderschön war. (Werde auch gleich ein paar Bilder hochladen. :)) Tiere habe ich leider nur Condoren gesehen. Die Puma, die angeblich zu sehen waren, habe ich mit meinen unaufmerksamen Augen leider übersehen. 

Sooo...muss jetzt dann auch aufhören... Fotos folgen bald. Zu sagen ist, dass die Natur unglaublich beeindruckend war.

Liebe Grüße aus dem wunderschönen Argentina

 

19Oktober
2013

Bilder

Ein paar Bilder ...

Einkauf, der 20 Minuten nach Hause getragen werden muss! :/ Straße am Kanal Cuesta Blanca, als noch schönes Wetter war! Cuesta Blanca

17Oktober
2013

Horrortrip mit lieben Menschen

Die Argentinier sind wirklich die nettesten Menschen, die ich je kennengelernt hab. Klar kann man nicht alle über einen Kamm scheren, jedoch ist mir bisher kein Argentinier begegnet der nicht unglaublich nett, offenherzig und lustig war. Auch auf die Frage, ob es hier so etwas wie Lästern oder schlechtes Reden über Andere gibt, wurde nur mit einem "Warum sollten wir über andere schlecht reden?" geantwortet. Wenn man hier einen Raum mit Argentiniern betritt fühlt man sich immer willkommen und wird direkt immer mit ins Gespräch einbezogen (auch wenn man nichts versteht :D), so stimmten wir natürlich dem Vorschlag einen kleinen Ausflug zur "Cuesta Blanca" an unserem freien Montag zu machen, da es IN DER INNENSTADT CORDOBAS 30 Grad waren und wir Lust hatten etwas zu unternehmen. Leider vergaßen wir bei diesem Plan, dass die Argentinier total loco sind. So wollten unsere lieben Freunde nicht an den Strandabschnitt direkt am Anfang des Flusses, sondern zum Hippystrand, zu dem man über einen steinigen Berg wandern musste. Leider wussten wir das, bis wir mit Flipflops mitten auf dem Berg standen nicht. (Uns wurde gesagt, wir müssten etwa einen km laufen.) Nunja. Der Hinweg (muss ich zugeben) war auch gar nicht schlimm und die Aussicht war wirklich schön. Kamen dann nach 3 Stunden Flip-Flop-Bergwanderung (Ich weiß, dass das gefährlich war und werde das ganz bestimmt nie wieder tun, liebe Familie) am Hippystrand an. Auch am Strand war es sehr schön, wir genossen die Sonne und entspannten uns ein paar Stunden. Leider schauten wir nicht auf die Uhr und bemerkten auch nicht, dass ein Gewitter heranzog. Mussten dann also um halb 8 aufbrechen und dämmerte schon. Darauf folgte dann so ziemlich die größte Angst zu sterben, die ich je hatte.

Da die Wanderung über den Berg zu lange dauern würde, fragten wir die anderen Leute am Strand, ob es einen kürzeren Weg gäbe. Diese deuteten auf den berg am anderen Flussufer und sagten man könne dort am Rand entlang gehen. Leider bedachten wir nicht, dass durch das Gewitter, was nun schon in vollem Gange war (mit Blitz, Platzregen, Donner usw.), der Wasserpegel um einiges gestiegen war und wir so ziemlich fast durch den Fluss laufen mussten. Als ich dann vor einem Stück unseres Weges stand, an dem ich einfach barfuß in ein dunkles Wasserloch (IN EINEM LATEINAMERIKANISCHEN FLUSS!!!!!!!!) steigen musste, habe ich total die Nerven verloren. Selbst die argentinischen Jungs haben dann spätestens in diesem Moment verstanden, dass das nicht mehr witzig war, sondern einfach nur noch gefährlich. Kamen dann irgendwann an einem weiteren Strandabschnitt an und alle dachten, der Horror hätte ein Ende...Leider war das nur ein dummer Wunschtraum, denn als wir weiterliefen sahen wir, dass ein riesiger Staudamm durch den Fluss gezogen war, hinter dem es bestimmt 20 Meter in die Tiefe ging und unsere einzige Option überhaupt nach Hause zu kommen, war über diesen Damm zu balancieren. Natürlich war der Damm dann überspühlt und wir mussten dann auch noch durch den Wassersog durch, der alles Noch rutschiger machte. Kurz vor dem Ende rutschte ich dann noch aus und war einem aus meiner WG wirklich dankbar, dass er mich in diesem Moment festhielt, weil ich nicht wissen will, wie dieser Tag sonst geendet hätte.

Letztendlich hatten wir dann glücklicherweise nur eine Verletzte, die ausgerutscht ist und sich den Zeh und das Schienbein verletzte und ich habe daraus gelernt nie wieder die Natur zu unterschätzen !!!

Was ich noch dazu sagen muss ist, dass niemand daran schuld war, in was für eine Situation wir geraten sind. Nächstemal frage ich jedoch schon genauer nach, was wir eigentlich vor haben zu unternehmen ! :D

UND ICH LEBE UND DAS IST SO WUNDERSCHÖN ZU WISSEN :D

liebe Grüße ich liebe euch alle hahahahaha. <3

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